Sizilien 2021 - der Osten

Der Ätna

Nun sind wir wieder in der Region Catania angekommen und ein Tag bleibt uns noch für Besichtigungen. Dieser Tag wird es in sich haben.

Als Erstes geht zum Ätna, dem größten Vulkan Europas. Die Fahrt durch die Lava-Serpentinen dauert erstaunlich lange und führt uns kontinuierlich höher. Immer wieder liegt feinste, schwarze Lavaasche am Wegesrand.

Hier ist die Luft schon spürbar dünner. Zum Glück haben wir gutes Wetter und ich nutze die Zeit für zwei Kraterbesteigungen: der sehr beliebte Silvestri-Krater und der etwas höher gelegene Krater vom Ausbruch aus dem Jahre 2001.

Die Aussicht von hier oben ist überragend. 

 

 

 

Syrakus

Weiter geht es entlang der Ostküste nach Syrakus. Die Provinzhauptstadt empfängt uns mit heissen Temperaturen und so beginnt am frühen Nachmittag unsere Tour mit lokalem Guide durch die berühmte Altstadt.

Zunächst schlendern wir die kleine Gassen, ehe wir am grossen Platz vor der Kathedrale auskommen. Während der Besichtigung des Gotteshauses hören wir lauten Donner aus der Ferne und ahnen noch nicht, welche Schleusen sich bald öffnen werden.

Wir erreichen noch trockenen Fusses die Arethusa-Quelle mit den gewaltigen Papyrusstauden. Hier wird der Nymphe Arethusa gedacht, deren Quelle die Stadt mit Trinkwasser versorgt hat.

Und dann setzt der Regen ein. Viel Regen, sehr viel Regen. Es will gar nicht mehr aufhören und bis zum Bus ist es guter Kilometer Fußmarsch. 

Und so kommen wir ein paar Minuten später völlig durchnässt am Bus an. 

In Syrakus sind inzwischen Strassen wegen Überflutung gesperrt und der Archäologische Park ist leider auch nicht mehr zugänglich.

Wie wir später erfahren, wurde auch der Flughafen für zwei Stunden gesperrt und das Unwetter hat es sogar in die deutschen Nachrichten geschafft.

So endet die tolle Rundreise leidet etwas unrühmlich.

Aber die Natur entscheidet und der Mensch beugt sich!